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Dienstag, 2. Februar 2016

Radarstrahlung – Gesundheitsgefahr?



Immer wieder gibt es auch in unseren Radarlehrgängen vielfälltige Diskussionen über Gesundheitsgefahren durch Radar und es werden die unterschiedlichsten Meinungen, Theorien und Behauptungen publiziert. Deshalb hier ein kleiner Überblick über die Strahlung, die von Radargeräten in der Binnenschifffahrt ausgeht.
Was sendet eine Radaranlage aus?
Radargeräte senden elektromagnetische Impulse im so genannten X–Band (etwa 9410 MHz) aus. Diese Impulse breiten sich mit Lichtgeschwindigkeit (300.000 km/s) aus. Die Sendedauer ist extrem kurz (ca. 0,0005 Millisekunden), die Sendeleistung ist mit 4 kW relativ hoch. Nach dem Senden schalten die Geräte eine –vergleichsweise– lange Zeit (ca. 0,5 Millisekunden) auf Empfang. In dieser Zeit durchläuft der Impuls mit Lichtgeschwindigkeit den Raum, trifft auf einen Gegenstand, dort wird er reflektiert und erreicht dann mit der gleichen Geschwindigkeit wieder die Antenne. Im Empfänger werden die Daten nun aufbereitet, um dann auf dem Bildschirm dargestellt zu werden.


Die Radarantenne sendet elektromagnetische Impulse im X-band mit 4 kW Sendeleistuzng aus. 

Gefährden Radarstrahlen die Gesundheit?
Um diese Frage zu beantworten muss die ausgesendete Leistung gemessen werden. Solche Messwerte liegen für heute üblicherweise eingesetzte Radargeräte vor.
Die sogenannte Leistungsflussdichte beträgt direkt vor der Antenne 50 Watt pro m² (W/m²), im Abstand von 30 cm noch 10 W/m² und im Abstand von 3 m nur noch unter 1 W/m². 
Die medizinisch begründeten Grenzwerte liegen laut der 26. Verordnung zum Bundesimmissionsschutzgesetz (26.BlmSchV vom 14.08.2013) bei 10 W/m².
Fazit:
Man kann also festhalten, dass von der sich drehenden Antenne eine größere Gefahr ausgeht als von den ausgesendeten „Radarstrahlen“.
Die Werte entstammen übrigens einem kurzen Artikel der Zeitschrift "SicherheitsProfi 3.14"

Dienstag, 17. Juni 2014

So klingt es wenn ein Österreicher das Radarpatent besteht...

Hi Nils
 
Back home und Feed back für Dich zur Prüfung am 16.6. in Lauenburg:
 
Hast uns gut auf die Radarpetentprüfung vorbereitet. Von diesem Wochenendkurs haben wir alle bestanden. Bei der Prüfung waren wir zu .... Man gab uns genug Möglichkeit, zu sehen wie das Fahrzeug reagiert, denn damit hatten auch die anderen beiden zu Beginn etwas Probleme. Das Radarbild war etwas unscharf. Und jeder von uns hatte auch während der Prüfung mehrere Schiffsbegegnungen. Die Fahrstrecke war abwechselnd so gestaltet, dass einer in den Hafen einfahren musste und der andere hinaus. Also Wenden, Brücke,Hafen, Anlegen, Wendebecken und von dort der Nächste retour. Die Prüfer waren ältere, gut gelaunte Herren und zwei beobachtenden Damen, die anscheinend so viel Vertrauen in mich hatten, dass sie mir nicht viel drein geredet haben und mich sogar einsam vor dem Radarbild zurückgelassen haben, um ihre Würstel zu essen. Vielleicht ein Glücksfall, dass die beiden Damen anwesend waren? Jedem das seine. :-)
Jedenfalls wurden meine Funksprüche, Signale und Anweisungen zur Maschine dennoch prompt weitergegeben.
Soviel zu meiner Praxis-Prüfung.
Die theoretische Prüfung war für mich nach 10 min mit 60 von 60 beendet, was die Bemerkung hervorrief "So schnell war noch nie jemand fertig". Hab da wohl beim Kaffee gestört.
Aber das ist ja das Schöne bei solchen Prüfungen, ist ein Kreuzerl-Test.
 
Also Danke noch einmal für die gute Vorbereitung. Dein Kurs war wirklich gut gemacht.
 
MfG
H.